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Mit dem Drachen tanzen

29,00 

Wulf Noll

Mit dem Drachen tanzen – Erzählungen aus China und Deutschland

Von Beijing aus gelangt der Protagonist Robert Marian auf einer einzigartigen Reise in die chinesische Provinz der Inneren Mongolei. Dabei lassen die Erzählungen etwas von den zahlreichen und intensiven Veränderungen erkennen, die das Bild von China im 21. Jahrhundert auf so lebendige Weise bestimmen.

 

Verfügbar bei Nachlieferung

Artikelnummer: 978-3-903071-67-4 Kategorien: , , , , Product ID: 2096

Beschreibung

Wulf Noll

Mit dem Drachen tanzen – Erzählungen aus China und Deutschland

Mit dem Drachen tanzen – Erzählungen aus China und Deutschland ist der letzte Teil einer China-Trilogie, die mit ihren ersten Teilen Schöne Wolken treffen. Eine Reisenovelle aus China und Drachenrausch – Flanieren in China bereits Akzente setzte.

Mit dem Drachen tanzen spielt in China und Deutschland, in China sind es v.a. die Schauplätze in der Stadt Ningbo sowie auf dem Campus der Universität Ningbo, des Weiteren Xiamen, einer großen, schön gelegenen Ressortstadt am Ostchinesischen Meer. Den hochkulturellen und romanzenhaften Schluss der Erzählungen bildet der Besuch in Lu Xuns Geburtsstadt Shaoxing. Ihren Höhepunkt finden die Reiseerzählungen allerdings im Nordwesten. Ausgehend von Beijing gelangt der Protagonist Robert Marian auf einer einzigartigen Reise in die chinesische Provinz der Inneren Mongolei, wohnt in einem kleinen Ort in der Steppe und nimmt am höchsten mongolischen Fest Nadamu teil.

Warum junge ChinesInnen plötzlich in Deutschland, in Düsseldorf, Marburg, Kassel oder in München und Umgebung auftauchen, bleibt der Entdeckungsfreude der LeserInnen überlassen.

Es gibt nur wenig deutschsprachige Literatur über das aktuelle China, in dem die junge chinesische Generation in ihrer Befindlichkeit, ihren Hoffnungen, Neigungen und Sehnsüchten sowie in ihren vielfältigen Bildungsbemühungen dargestellt wird. In seinem Projekt wendet sich der Autor dieser Build-Your-Dream oder kurz BYD-Generation nachhaltig zu. BYD, ursprünglich der Name einer chinesischen Automarke, wird hier als Metapher für die junge Generation und ihr Denken verwendet. Gemeint ist eine Generation, die relativ frei und unbevormundet, selbstbestimmt und selbstbewusst am eigenen Traum bastelt. Dabei lassen die Erzählungen etwas von den zahlreichen und intensiven Veränderungen erkennen, welche das Bild von China im 21. Jahrhundert auf so lebendige Weise bestimmen.

400 Seiten
Hardcover mit Lesebändchen
Das Buch erscheint im Frühjahr 2021. Ihre Bestellung wird vorgemerkt.
ISBN 978-3-903071-67-4
BACOPA VERLAG

 

Der Autor

Wulf Noll verfasste zahlreiche Reiseerzählungen, Romane sowie Lyrik und Essays: Indien, Japan, China, doch auch Deutschland spiegeln sich in seinen Schriften wider. Noll, Mitglied im PEN, stammt aus Kassel und lebt zusammen mit der japanischen Künstlerin Mutsumi Aoki in Düsseldorf. Wulf Noll promovierte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf über das Frühwerk von Peter Sloterdijk.

 

Rezensionen

… den besten und nachhaltigsten Einstieg in das China des 21. Jahrhunderts

»Es ist vollbracht: Mit dem Drachen tanzen – die China-Trilogie ist fertiggestellt, ein ›opus magnum‹. Wer etwas vom neuen China vor dem Hintergrund des alten und seiner jungen, unbändigen und entdeckungsfreudigen BYD-Generation wissen möchte, findet in Wulf Nolls Erzählungen und besonders in diesem dritten Teil den besten und nachhaltigsten Einstieg in das China des 21. Jahrhunderts.«
Chen Wei, Ningbo und Hangzhou, Mai 2020

 

Dabei verschmelzen deutscher Flaneur und suchende Märchenfee

»Wulf Noll ist ein Unermüdlicher. Ob auf Reisen oder beim Schreiben. Als Anhänger des Südens kreiert er seinen Wörtersüden, meist in chinesischen weniger in deutschen Landen. Denn Süden ist l’amour, und so spinnt sich fort, was die europäischen Künste des 19. und 20. Jahrhunderts nicht müde wurden zu besingen: die geheimnisvollen Schönen, die es dank Selbsterlösung zu erlösen gilt. Dabei verschmelzen deutscher Flaneur und suchende Märchenfee.

China als Objekt der Sehnsucht: Dahinter steckt viel Kenntnis zweier Kulturen, denn wer Die Lieder des Südens und Heinrich Heine zum Dialog führt, erlaubt ein Verständnis, welches seit einiger Zeit dem ›Westen‹ abgeht.«
Wolfgang Kubin, Bonn und Shantou, Mai 2020